Facebook in der Familie?

Gerd Altmann/pixelio.de

In der letzten Woche durfte ich in der Neuen Mittelschule Oberwaltersdorf/Trumau einen Vortrag halten, in dem es darum ging, Eltern über die Plattform Facebook zu informieren und aufzuklären. Ich habe nicht als “Facebook-Profi” gesprochen, sondern als Mutter, die sich mit diesem Medium auseinandergesetzt hat – und zwei Kinder im betreffenden Alter hat.

Wie auch beim letzten Mal sind teilweise die Emotionen hochgegangen, und diese möchte ich gerne heute aufgreifen:

Der Wunsch, es so lange wie möglich zu verhindern

Dieser Wunsch ist natürlich bei denjenigen aufgekommen, deren Kinder (noch) zu klein sind, um selbständig am Computer auf Social Networks aktiv zu sein.

Frag’ dich (wenn du betroffen bist), wie sicher du dir bist, dass du nicht möchtest, dass deine Kinder hier aktiv sind. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ich am besten die Regeln und Werte vermitteln kann, von denen ich zu 100% überzeugt bin. Dann gibt es weder Diskussion, noch Gemaule von seiten der Kinder (oder Partner, oder Eltern, oder …). Wo ist deine Unsicherheit? Du könntest sie durch Klopfen auflösen, z.B.:

“Ich bin unsicher, ob ich das verbieten kann.”
“Ich habe Angst, dass mein Kind ausgegrenzt wird, wenn es nicht dabei ist.”
“Es ist so anstrengend, das durchzusetzen.”
“Ich fühle mich überfordert, das durchzusetzen.”

Angst vor dem, was die Aktivität meiner Kinder auf Facebook für sie bedeutet

Angst ist immer ein schlechter Ratgeber! Angst blockiert, verunsichert und lässt uns falsche Entscheidungen treffen, bzw. falsche Handlungen einleiten. Welche der folgenden Befürchtungen hast du?

“Ich habe Angst, dass mein Kind gemobbt wird.”
“Ich habe Angst, dass mein Kind den Bezug zur Realität verliert.”
“Ich habe Angst, dass mein Kind zu wenig Umgang mit “echten” Freunden hat.”
“Ich habe Angst, dass sich mein Kind durch Äußerungen die Zukunft verbaut.”

Ärger, dass ich mich damit beschäftigen muss

Tief durchschnaufen ;-) Ja, wir hätten alle sicher nettere Dinge im Hinterkopf, wenn wir Zeit zur Verfügung haben. Wenn du allerdings deinen Ärger darüber auflösen kannst, wirst du schneller und effektiver an dein Ziel kommen. Und dieses Ziel könnte lauten: “ich will informiert sein, um mein Kind zu schützen”.

“Mein Ärger, dass ich mich damit beschäftigen muss.”
“Mein Zorn über diese Zeitverschwendung.”
“Mein Ärger, dass jemand auf so eine blöde Idee gekommen ist.”
“Mein Ärger über die anderen Eltern, die ihren Kindern Facebook erlauben.”

Hilflosigkeit, weil ich es nicht verhindern kann

Ich denke, ab einem gewissen Alter können wir nicht mehr verhindern, dass unsere Kinder mit diesen Medien aktiv umgehen. Um diesen Gedanken ohne schlechte Gefühle denken zu können, sollten wir auflösen, was uns negativ daran berührt:

“Ich fühle mich hilflos, weil ich es nicht verhindern kann.”
“Meine Resignation, weil ich es nicht verhindern kann.”
“Mein Zorn, weil ich es nicht verhindern kann.”

Vertrauen in meine Fähigkeiten als Mutter/Vater

Ich bin ja weder ein absoluter Verfechter von Facebook – auch wenn ich es selbst privat und beruflich nutze -, noch bin ich ein absoluter Gegner. Ich sehe es so: nicht die Plattform selbst ist etwas Böses, aber man kann damit sehr wohl böses anstellen. Es liegt also nicht nur im Auge des Betrachters, sondern in den Fingern des Users ;-)

In dieser Woche geht es bei meinem “Klopfer des Tages” (auf Facebook …) um das Thema “Vertrauen”. Und auch hier ist es angebracht: Ich vertraue darauf, dass ich als Mutter/Vater meinem Kind so viel Zuspruch und Selbstbewusstsein gegeben habe, dass es von diesem Medium nicht abhängig ist. Dass es sich auch weiter mit den “echten” Freunden trifft und weiß, wie es sich in der virtuellen Welt zu benehmen hat (genau so wie in der realen).

Darum ein Thymusdrüsen-Satz für dich: (Anleitung: http://wp.me/p1dOjM-2P)

“Ich bin (setze hier deinen Namen ein) und ich vertraue auf meine Fähigkeiten als Mutter/Vater.”

Wenn das so nicht für dich stimmt, dann löse auf, was dich davon abhält!

Zuletzt würde es mich natürlich interessieren, wie du diese gesamte Problematik von Facebook in deiner Familie handhabst! Ich freue mich über deine Kommentare – vielleicht gibst du damit anderen Familien gute Gedanken mit auf den Weg?

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MET-Unterstützung im Schulalltag – ein anderer Ansatz

Je weiter der Herbst fortschreitet, umso weniger entspannt geben sich Eltern. Es hilft ja garnichts, es ist die Zeit der Tests und Prüfungen in der Schule -und wir als Eltern hängen da voll drinnen.

Nein, ich schließe mich davon nicht aus, trotz aller Klopferei ertappe ich mich immer wieder dabei, negativ zu denken. Nur am Rande: kürzlich habe ich es doch tatsächlich geschafft, meinen Sohn zu fragen, ob er “schon nervös” vor der Schularbeit ist. Im selben Moment, als das aus mir rausgekommen ist, hab’ ich innerlich meinen Kopf über mich selbst geschüttelt. Gott sei Dank ist Sohnemann ziemlich resistent gegenüber solchen Anflügen von mir. Seine Antwort: »Nö, wieso sollte ich?” Guter Sohn, gute Einstellung :-)

Aussagen von Eltern, die mir aufgefallen sind:

  • “Wir haben nächste Woche Schularbeit”
  • “Heute hatten wir viel Hausübung.”
  • “Wir haben leider nur einen Dreier bekommen.”

Haben wir? Interessant… In dem Bestreben, “gute” Eltern zu sein, sich vielleicht mehr für die Kinder zu engagieren, als wir das selbst in unserer Ursprungsfamilie erlebt haben, “übernehmen” wir.

  • Die Verantwortung für Erfolg oder Misserfolg.
  • Das Denken und Memorieren, wann was zu tun ist.
  • Die Anspannung, Aufregung vor einer Prüfung.

Bitte nicht missverstehen. Das sind Prozesse, die meist völlig unbewusst ablaufen. Hier gilt es, uns das ins Bewusstsein zu bringen und vor allem zu überprüfen, was wir damit genau tun:

  • Leben wir hier etwas, das wir selbst in unserer Kindheit nicht leben konnten (z.B. guten Noten bekommen, eine bestimmte Ausbildung machen …)?
  • Bedienen wir mit diesem Verhalten vielleicht Wertvorstellungen, die gar nicht unsere eigenen sind (“Matura muss sein”, “Wiederholen geht garnicht”, etc.)
  • Brauchen wir Einserschüler, um uns selbst aufzuwerten oder zu bestätigen, dass wir gute Eltern sind?

Mir ist bewusst, dass das alles Fragen sind, die in Richtung Ursachenforschung gehen – und die betreiben wir gewöhnlich beim Klopfen nicht. Allerdings sind das auch Unterstellungen, mit deren Hilfe man gut Emotionen bzw. Widerstände hervorlocken kann – die dann natürlich beklopft und aufgelöst werden.

Kürzlich hat mich eine ziemlich verzweifelte Mutter gefragt: “Und wenn ich meine Ängste, Zweifel und meinen Zorn auf mein Kind auflöse, heißt das dann, dass es bessere Noten schreibt?”

Wenn’s so einfach wäre … Ich bin aber trotzdem davon überzeugt, dass das Kind dann zumindest eine große Chance hat. Davon abgesehen geht es den Eltern dadurch besser und das Verhältnis zwischen Eltern und Kind wird entspannter.

Ziel ist, dass mir als Mutter/Vater bewusst wird:

  • Mein Kind tut zu jedem Zeitpunkt sein Bestmögliches – genauso wie ich selbst
  • Angst, drakonische Maßnahmen bei “Misserfolg” und Vorwürfe ergeben Blockaden. Und diese sind nicht förderlich.
  • Ich bin als Mutter/Vater engstens emotional mit meinem Kind verbunden. Wenn ich Angst habe, kann ich es vielleicht nach Aussen “verstecken”. Mein Kind wird es trotzdem spüren und darauf reagieren.
  • Wenn ich von meinem Kind oder seinen Leistungen enttäuscht bin – schau’ ich nicht auf das Kind, sondern auf meine Enttäuschung – und löse sie auf!
  • Ich weiß nicht zu 100%, was für mein Kind das Beste ist. Ich habe nur Erfahrungen gemacht, auf die ich jetzt reagiere. Diese gilt es zu überprüfen.
  • Vertrauen ist die Basis. Vertraue ich dem Leben? Vertraue ich mir selbst?

Falls das jetzt für dich nach Kuschelpädagogik klingt: Nein, ist es nicht.  Ausschlaggebend ist deine Einstellung zum Sein. Und dazu gehören auch Werte und Grenzen, die dem Kind vermittelt und mitgegeben werden. Das gibt Sicherheit, schafft die Grundlage für Diskussionen und Kommunikation und stärkt die gesamte Familie.

Ende August habe ich die Schule/Ausbildung bereits einmal als Thema für meinen “Klopfer des Tages” auf Facebook in den Mittelpunkt gestellt. Exclusiv für dich als LeserIn meines Blogs kannst du dir diese Klopfer hier  herunterladen und nachlesen.

Auch diese Woche ist Schule wieder Thema beim Klopfer – ich freue mich über deinen Besuch und ein Gefällt mir auf: http://www.facebook.com/heute.schon.geklopft!

Foto: Dieter Schütz  / pixelio.de “Schule”

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Obwohl-Sätze bei MET – was ist das?

Als ich MET vor einigen Jahren kennen gelernt habe, wurden die sogenannten “Obwohl-Sätze” noch wesentlich häufiger eingesetzt, als dies heute der Fall ist. Die Erfahrung hat einfach gezeigt, dass es auch ohne geht, ich verwende sie aber nach wie vor in manchen Situationen sehr gerne.

Vorausschicken möchte ich, dass dies der einzige Satz ist, der NICHT geklopft wird! Stattdessen wird er in den sogenannten “Heilenden Punkt” einmassiert – mehr dazu weiter unten.

Woraus besteht nun so ein Satz:

Teil 1: Ansprechen der negativen Emotion
Teil 2: Versicherung, dass man OK ist, so wie man ist.

Ein paar Beispiele:

  • “Obwohl ich Angst vor Spinnen habe, liebe und akzeptiere ich mich genau so wie ich bin.”
  • “Obwohl ich meine Angst vor Spinnen noch nicht loslassen kann, liebe und akzeptiere ich mich genau so wie ich bin.”
  • “Obwohl ich mich so ärgere, liebe und akzeptiere ich mich genau so wie ich bin.”
  • “Obwohl ich XY nicht verzeihen kann, liebe und akzeptiere ich mich genau so wie ich bin.”

Welchen Zweck hat das?

Teil eins ist die Anerkennung dessen, was ist. Wegschieben von negativen Empfindungen bringt nichts und aufgelöst werden kann nur, was wahrgenommen wird. Im zweiten Teil versicherst du dir, dass du die Tatsache anerkannt hast und dich trotzdem (oder deshalb?) liebst und akzeptierst wie du bist – wie oft sagst du dir das schon im Normalfall ;-)

Diese Sätze können sehr starke Emotionen hervorrufen. Einerseits, weil ausgesprochen wird, was ist, andererseits natürlich, weil es eventuell nicht stimmt, dass du dich liebst so wie du bist. Und wenn sich alles in dir dagegen sträubt, das zu sagen, dann könnte der nächste Obwohl-Satz für dich sein:

  • “Obwohl ich mich nicht liebe und akzeptiere, liebe und akzeptiere ich mich genau so wie ich bin.”

Klingt eigenartig, löst aber oft tiefsitzende Blockaden auf.

Wie verwende ich diesen Satz?

Die Obwohl-Sätze werden wie anfangs erwähnt nicht geklopft, sondern “einmassiert”, und zwar in den “Heilenden Punkt”. Das ist ein neurolymphatischer Reflexpunkt über deinem Herzen. Taste mit deiner rechten Hand zwischen Schlüsselbein und Brust, bis du einen Punkt gefunden hast, der etwas piekst wenn man ihn drückt. (auf dem Bild als HP bezeichnet, größer siehst du es auf meiner HP ). Dieser wird nun im Uhrzeigersinn massiert (so, dass es nicht allzu weh tut) und dabei wird der Obwohl-Satz 3x ausgesprochen.

Daran anschließend kann man wie gewohnt zu klopfen beginnen – forme den Obwohl-Satz einfach in einen Klopfsatz um:

z.B. “Obwohl ich Angst vor Spinnen habe, liebe und …. ” => “Meine Angst vor Spinnen” ist dann dein Klopf-Satz.

Was bewirkt das?

Einer der Urväter der Klopfakupressurtechnik, Dr. Roger Callahan, hatte bei seinen Patienten festgestellt, dass sie einen “inneren Saboteur” beherbergen, der oftmals ein endgültiges Loslassen der Blockaden verhindert. Er hat das auch “Energetische Fehlschaltung” genannt. Wir wissen quasi, was gut wäre – und tun es trotzdem nicht, oder genau das Gegenteil. Mit der Technik des Heilenden Punktes wird dieser “Schalter” umgelegt – das Klopfen wird effizienter und leichter.

Darum verwende ich diese Technik immer noch gerne, wenn ich das Gefühl habe, ich stecke irgendwo fest, es geht nichts weiter beim Klopfen ;-)

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Bist du ein Inselbewohner?

Vor kurzem durfte ich meiner Tochter während einer Zumba-Party unter freiem Himmel zusehen (übrigens sehr zu empfehlen!).

Zuerst einmal:  Ich bin schon sehr beeindruckt, wenn jemand seine Arme und Beine gleichzeitig und koordiniert bewegen kann und das Ganze auch noch toll und kraftvoll aussieht. Was mich allerdings tief berührt hat, war dieser Gesichtsausdruck meiner Tochter: ein Strahlen umgab sie, das war einfach unbeschreiblich! Ich alte Heulsuse musste tatsächlich ein Tränchen wegwischen bei dieser Freude, die mein Kind ausstrahlte.

Da kam mir ein Wort in den Sinn: »passion«. Und so wirklich finde ich gar keine passende Übersetzung ins Deutsche dafür: Hingabe? Begeisterung? Freude? Enthusiasmus?

Mir wurde in diesem Augenblick nur bewusst, wie wichtig es wohl ist, für sich so eine »Insel« zu finden, auf der man sich so fühlen  und seine absolute »Passion« finden kann. Wo nichts Anderes zählt als das Hier und Jetzt und das, was gerade Freude macht.

Du fragst dich, was das mit MET zu tun hat? Für mich alles! Denn die Seminare, Vorträge und Einzelstunden, das Schreiben hier im Blog – das alles sind meine Inseln … ich schätze mich sehr glücklich, so viele zu haben ;-)

Ich würde mich freuen, deine Inseln kennenzulernen – magst du mich dorthin mitnehmen? Erzähl mir davon!

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Unentspannte Reise?

Ich gestehe ganz ehrlich, das Reisen mit einem 3 Tonnen schweren und vor allem sehr hohen Wohnmobil gehört nicht zu meinen präferierten Fortbewegungsarten.

Bevor ich gelernt hatte, mein Nerven- und Meridian-Kostüm mit Klopfen zu beschwichtigen, war ich innerlich – und leider auch öfters äußerlich – mit dem netten, roten Kater, der so gerne Lasagne futtert, vergleichbar. Du erinnerst dich? Hast das Bild vor Augen, wie er sich neben seinem Fahrer an die Windschutzscheibe klammert und sich »verspragelt«? Naja, dann hast du jetzt eine Vorstellung davon, wie ich mich gefühlt habe – ziemlich unentspannt.

Höchstwahrscheinlich kannst du dir auch meine Wirkung auf »meinen« Fahrer, sprich Ehemann, vorstellen: höchst unentspannt! Er war jedenfalls damals der Meinung, ich würde ihm und seinen Fahrkünsten nicht vertrauen, sonst würde ich mich »nicht so anstellen«.Wie zu Beginn gesagt: damals wusste ich noch nichts vom Klopfen. Sonst hätte ich ihm nämlich kühllächelnd geraten, diese Interpretation seinerseits zu klopen – und mich in Ruhe bibbern zu lassen …

Nun gut, das ist einige Jahre her und inzwischen klopfe ich, wenn sich dieses unser riesiges Gefährt allzu sehr in die Kurve legt (an deren Ende der Abgrund lauert), die Straßen in Kroatien werden auch immer besser und breiter – mit einem Wort, es wird immer leichter, je öfter ich diese Ängste bearbeite. Auf unserer heurigen Fahrt hat es eigentlich nur mehr eine klitzekleine Situation gegeben, bei der ich noch klopfen musste:

Situation: Steigung von 10 Prozent, unser Schneckenhaus quält sich im Schritttempo hinauf.
Ich: »Das Runterfahren bei so einer Steigung find’ ich noch unangenehmer – aber Gott sei Dank haben wir ja beim Pickerl neue Bremsen bekommen!«
Er: »Nö, keine neuen Bremsen, die sind nur vom Rost gereinigt worden.«
Ich: »klopf, klopf, klopf ….«

Premiumtip von mir: es ist dem häuslichen Frieden nicht sehr zuträglich, neben dem Fahrer zu sitzen und heftig zu klopfen! Hier empfehle ich eher das mentale Klopfen (mit offenen Augen) oder die Rückbank :-)

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Das Prinzip Hoffnung …

Vor kurzem hat eine sehr gute Freundin wieder geheiratet. Ansich als solches keine Besonderheit, vor allem in Zeiten wie diesen, könnte man meinen.

Und doch war und ist es etwas Besonderes. Sie hat 10 Jahre nach der Scheidung ihren damaligen Mann wieder geheiratet. Wenn ich das in meinem Bekannten- und Freundeskreis erzählt habe, kamen die unterschiedlichsten Reaktionen auf diese Geschichte: “Was, noch einmal?”, “Oh, das ist rührend!” oder auch “Wieso tut man denn so etwas? Der Mensch ändert sich doch nicht!
Gerade der letzte Satz hat mich zum Nachdenken – und zu diesen Zeilen – gebracht. Tut das der Mensch wirklich nicht? Wann hören wir denn angeblich auf, uns zu entwickeln und uns zu ändern? Gibt es da einen bestimmten Zeitpunkt in unserem Leben, ab dem wir einfach “sind wie wir sind”? Oder gibt es eine bestimmte Anzahl an Prägungen, die wir erfahren haben müssen, um zu stagnieren?

Das Prinzip Hoffnung – ist jetzt nicht gemeint als “Anker” für alle geschiedenen Paare. Nein. Denn ich weiß sehr genau, wie viel Bewusstseinsarbeit, Vergebungsarbeit und Arbeit an sich selbst dazu gehört, um nach 10 Jahren noch einmal “Ja” zu sagen. Zum Leben, zum Partner und zu sich selbst.

Aber das Prinzip Hoffnung ist für mich in dieser Geschichte als Vorbild für alle Menschen gegeben (und ich nehme mich da wahrlich nicht aus), was alles möglich ist, wenn man mit offenen Augen und offenem Herzen im Hier und Jetzt lebt. Wenn man die Vergangenheit nicht verdrängt und im Keller vergräbt, sondern sich konstruktiv mit ihr auseinandersetzt und sie als das annimmt was sie ist: vergangen und eine wahre Goldgrube an Lehrwerkzeugen.

Oft werde ich in meinen Seminaren gefragt: “Und wann bin ich durch, mit der Klopferei? Ich kann doch nicht mein ganzes Leben lang klopfen!”. Meine Antwort: “Wenn ich fertig bin mit Klopfen, bin ich höchstwahrscheinlich tot. Denn das würde Stagnation und Stillstand bis zur Resignation bedeuten. Ich möchte nicht am Zeitpunkt ankommen, an dem ich sagen muss: Ich kann nichts mehr lernen, ich kann mich nicht mehr entwickeln. Ich bin wie ich bin.”

In diesem Sinne wünsche ich Dir und mir viele Momente im Hier und Jetzt und Hoffnung – auf Weiterentwicklung und Wachstum!

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Was hat die Thymusdrüse mit MET zu tun?

Die Thymusdrüse ist ein Teil unseres lymphatischen Systems – rein medizinisch gesehen – und befindet sich hinter unserem Brustbein, 5 – 7 cm unter dem Halsgrübchen. Wobei: so genau muss man gar nicht sein, da dieses Organ großflächig darunter liegt.

Du könntest dich nun fragen, was diese Drüse mit MET zu tun hat? Nun, sie ist nicht nur rein physisch für unser Immunsystem wichtig, sondern nimmt auch in vielen energetischen Systemen eine wichtige Rolle ein:

Die Thymusdrüse wird auch als

  • emotionales Zentrum bezeichnet,
  • ist zuständig für die zentrale Steuerung unserer Emotionen,
  • ist der Sitz unseres “Ich-Bewusstseins”
  • versorgt das gesamte Energiesystem im Körper.

In vielen energetischen Heilsystemen ist die Stärkung dieser Drüse ein zentrales Ziel, so auch bei MET. Mittels kinesiologischer Testungen wurde festgestellt, dass die Thymusdrüse besonders positiv auf das Klopfen und den 3/4-Takt reagiert, weswegen wir dies gerne und regelmäßig tun.

Wie baue ich nun das Thymusdrüse-Klopfen bei MET ein?

Zuerst einmal: hier gilt auf jeden Fall: tue es so oft wie möglich und wann immer es dir in den Sinn kommt! Entweder mit der flachen Hand oder deiner Faust. Sanft ist hier die Devise!

Andererseits baue ich das Klopfen der Thymusdrüse gegen Ende einer Klopfsession auch gerne als “Überprüfung” ein. Angenommen z.B. ich habe mich klopfend dem Thema “Stress” gewidmet und habe das Gefühl, ich sei “fertig”. Dann könnte ich mir einen positiven, bestärkenden Satz überlegen und diesen in dieThymusdrüse einklopfen: “Ich bin (setze deinen Namen ein) und schaffe leicht und entspannt was ich mir vorgenommen habe”.

Klopfe ich nun diesen Satz in meine Thymusdrüse aktiviere ich mein Energiesystem einerseits, bestärke mein “Ich” durch die Verwendung meines Namens und habe auch noch die Chance, dabei hinzuspüren, ob das wirklich und wahrhaftig für mich stimmt, was ich da sage, oder ob doch noch ein Widerstand auftaucht, der bearbeitet werden will.

Der zentrale und immer verwendbare Thymusdrüsen-Klopf-Satz bei MET spricht ganz hoch schwingende Bewusstseinsebenen an und kann schön im 3/4-Takt eingeklopft werden:

“Ich liebe und glaube, vertraue, bin dankbar und mutig!” – Im 3/4-Takt geklopft, klingt das dann in etwa so: “Ich lie – be und glau – be, ver – trau – e, bin dank – bar – und mut – tig”

Auf meiner Homepage findest du alle Klopfpunkte, die Thymusdrüse ist hier als “TD” eingezeichnet!

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